A Hard Day’s Night

Veröffentlicht am 20. Juli 2020
Ein Stück Zeitgeschichte ist der erste Beatles-Film A Hard Day’s Night. Heutzutage ist er nicht nur für frühe Beatles-Fans sehenswert, sondern insbesondere für deren Kinder interessant.
A Hard Day’s Night ist interessant, weil er der erste Spielfilm mit den Beatles ist. Dabei ist er weniger interessant, weil die Beatles die kommerziell erfolgreichste Band der Musikgeschichte sind, als vielmehr, weil sie einfach die Beatles sind. Der Film ist daher nicht nur für Beatles-Fans der ersten Stunde sehenswert, sondern insbesondere für deren Kinder interessant. Denn er zeigt, was unsere Eltern wissen, wir aber nie glaubten: Die Beatles waren früher jung und wild. Und nicht eine harmlose "we all life in a yellow-submarine"-Band. Sie rebellierten gegen die Generation ihrer Eltern und Großeltern. Der Film zeigt die vier als alberne, verspielte und freche Kinder. Nicht nur in dieser Hinsicht waren sie in den Sechzigern das, was nach der Jahrtausendwende leider Justin Bieber ist. Beide gaben nicht nur den Haarschnitt ihrer Zeit vor, sondern waren auch unglaublich populär und erfolgreich. Nur, dass die Beatles im Gegensatz zu Justin Bieber auch tatsächlich gute Musik gemacht haben. Sie waren vermutlich die erste Band, die so populär war, dass ganz egal, wo sie auftraten, immer junge Frauen kreischten oder sogar in Ohnmacht fielen. Genau, das, was heute Justin Bieber schafft. Aber reden wir nicht weiter über Justin Bieber, wenn wir über die Beatles reden können.
John und Paul: Zwei Lausbuben:
A Hard Day’s Night zeigt das Leben der Beatles in den Swinging Sixties. Ständig versuchen sie, Frauen aufzureißen und stets antworten sie frech. "In welchem Kleid sehen sie ihre Freundin am liebsten?", ist eine Frage der Presse bei der Beatlemania, auf die es nur eine Antwort geben kann: "In keinem!". Heute klingt das vermutlich nach Pseudo-Pick-Upper, damals war so was vielleicht noch Teil der sexuellen Revolution.

Weniger revolutionär, doch nicht weniger aufschlussreich, ist, dass der Film zeigt, was die Realität bereits zeigte: Es ist zwar schon interessant, was die vier Beatles sonst noch alles so machen, aber am besten sind sie, wenn sie Musik machen.
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