Filmhood  ist ein Film-Podcast und -blog, der 2020 gegründet wurde,

Filmhood  hat das Ziel die Liebe zum Kino, aber auch seine Geschichte, Theorie und Analyse näherzubringen und „gewissen Tendenzen“¹ nachzuspüren.

Filmhood  ist eine Aufklärungsaktion!

In der neuen Dekade ist genug genug! Das Kino, wie wir es lieben, steht kurz vor dem Tod durch eine Monopolisierung der Filmlandschaft. DVDs und Streaming haben Filme zwar zugänglicher gemacht, doch all das hilft der Zukunft des Films wenig, wenn das Kino-Angebot von den großen Studios diktiert wird. Mit Hundert-Millionen-Dollar-schweren Popcorn-Tüten erdrücken sie die Zuschauer: Farbig, krachend und süß, aber bedeutungs- und gehaltlos sind viele ihrer Filme. Sie sind wie ein Ausflug in einen „Freizeitpark“, der uns den Moment vergessen lässt, statt uns die Realität -oder irgendeinen Gedanken- näher zu bringen.

Film ist ein Medium für Milliarden

Film ist ein Medium für Milliarden; der weltweite Kinomarkt setzt jedes Jahr 41 Milliarden US-Dollar um². Vielen Filmschaffenden ist der Gewinn wichtiger geworden als die Kunst: Filme werden gemacht, um möglichst hohe Kapitalerträge bei möglichst geringem Risiko einzuspielen.

Tils frauenfeindliche RomComs für Frauen, Marvels mutlose Materialschlachten und Michael Bays serielle Hochglanz-Werbung für Wesen aus den Müllhalden anderer Welten verkaufen sich gut. Warum? Auch, weil nur noch ein Bruchteil der Menschen, die ins Kino gehen oder anderswo Filme sehen, weiß, was Film ist und kann. Wer seine Bekannten fragt, warum sie Filme sehen, erhält meist die gleiche Antwort: „Zur Entspannung“. Manche sehen sogar überhaupt keine Filme mehr, sie fragen „was nutzt mir das?“ oder „warum sollte ich?“.

There is no place like cinema

Wer einen Film sieht, begibt sich für die Dauer des Films in eine neue Welt. Damit meinen wir nicht nur das geistige Versetzen in die erzählte Welt, sondern radikaler gedacht das körperliche In-einer-anderen-Welt-Sein. Denn Film spricht alle Sinne an: Ich höre und sehe Dinge aus einer anderen Welt; über die Musik, Farbe, Schnitt und deren Rhythmus fühle ich sie körperlich; dabei lernen wir uns immer selbst besser kennen, beginnen die Welt zu verstehen und wer wir darin sind.

There is no place like cinema. Das Kino ist das Paradies der Gelüste: Die Lust am Sehen vereinigt sich mit der am Erleben und am Verstehen. So verstehen wir Film. Unser Podcast und unsere Filmseite sind umsonst! Niemand wird hier von Werbung gestört, uns interessiert euer Verhalten im Web nicht und wir verstecken keine Premium-Inhalte hinter Bezahlschranken. Wir liefern keine Lakaienberichterstattung und keine popcornifizierten Film-Besprechungen – sondern einen kritischem, aber wohlwollenden Blick auf Film!
1. Damals noch als Filmkritiker, schrieb Francois Truffaut 1954 seinen berühmten Aufsatz „Eine gewisse Tendenz im französischen Film“. Er warf darin den französischen Film der Nachkriegszeit, den sogenannten „psychologischen Realismus“, vor, nichts Neues hervorzubringen, sondern immer die gleichen Geschichte zu erzählen. Die Drehbuchautoren würden mit einem bestimmten Verfahren Literatur adaptieren, ohne die besonderen Möglichkeiten des Filmes einzusetzen. Statt „Illustratoren von Texten“ als bloße Regie-Handwerker brauche der Film „Cineasten“ als Filmkünstler, die sog. Autoren. Vier Jahrzehnte später forderte die Dogma 95-Bewegung ein Neugestaltung der Neugestaltung: Statt als Filmkünstler solle der Regisseur anti-künstlerisch auftreten - ein „Keuschheitsgelübde“ bestehend aus zehn Regeln sollte dafür sorgen. Dieses Manifest versteht sich als Hommage an beide: inhaltlich eher an die Nouvelle Vague und stilistisch an Dogma 95.
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