Last Night in Soho: Der Traum von gestern

Edgar Wright schmiedet einen dichten Sog, der uns hinab in die schmierige Vergangenheit des 1960er Londons zieht. Gemeinsam mit Ellie blicken wir in den Spiegel und sind vom Horror überwältigt. Doch was bleibt, wenn wir endlich wieder aufwachen?
Eine Folge vom 22. November 2021

Shownotes zur Folge

Ablauf der Sendung:

00:00:00 | Anmoderation
00:02:00 | Bruchstücke aus der Vergangenheit
00:06:57 | Prinzip der Kontrastierung und Spiegelfiguren
00:12:39 | In die Swinging Sixties schleicht sich der Horror ein
00:16:13 | Anklänge an den Expressionismus und den Giallo
00:25:00 | Buffet der vier Interpretationen
00:41:35 | Lob und Tadel
00:43:02 | Abmoderation

Spoiler

Ab 00:26:27 bis zum Ende der Sendung kommen sehr viele Spoiler über das Schicksal der Figuren und das Ende des Films.

Ergänzungen:

- Kleine Ergänzung zu Metaphern und Me-too: Beim Filme-Sehen wird Sandie als „(Aufzieh-)Puppe“ wahrgenommen, das passt besser das in der Sendung vorgeschlagene "Objekt". Sie wird dazu gebracht, zu tanzen, zu singen, mit Männern zu schlafen. In der "Marionette"-Tanzszene ist sie als Beitänzerin sogar eine Aufziehpuppe, es läuft das Lied "Puppet On a String" von Sandie Shaw. Sandie als "Aufziehpuppe" ist ein metaphorisches Wahrnehmungsszenario, das gerade dadurch, dass die Männer als „Zombies“ erfahren werden, eine interessante Dynamik entfaltet: Die „Puppe“ (Sandy) wird zum „Spielobjekt“ der „Zombies“ (Männer).

Anmerkungen:

- Empfehlung des Videoessays „How to do visual comedy“ vom sehr guten YouTube-Channel Every Frame a Painting.
- Der deutsche Expressionismus war eine Filmbewegung hauptsächlich während der 1920er Jahre in der Weimarer Republik. Die Filme zeichneten sich durch verzerrte Kulissen und eine konstratreiche Beleuchtung aus. Als Beispiele empfehlen wir Dr. Mabuse, der Spieler  und Nosferatu - Symphonie des Grauens.
- Drei sehr sehenswerte Gialli von Dario Argento sind Phenomena, Profondo Rosso und Suspira.
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